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Blasenentzündung - Neueste Erkenntnisse

 

 

Blasenentzündung! Wie schon an anderer Stelle berichtet, wer es, bzw. sie nicht kennt, kann sich einfach nicht vorstellen, wie man darunter leiden kann und wie schmerzhaft sie sein kann. Deshalb informiere ich mich immer wieder, was es denn so Neues gibt. Bis heute ist die eigentliche Ursache aber unbekannt.

Forscher forschen ja immer. Scheinbar sind die amerikanischen Forscher da weiter, wie wir in Europa. Nun haben sie bei Mäusen festgestellt, dass möglicherweise zwei Bakterien für die immer wieder kehrenden Blasenentzündungen verantwortlich sind.

Gelernt haben wir ja, dass diese Bakterien immer in der Blase vorhanden sind und durch irgendwelche Auslöser (z.B. Kälte) dann ausbrechen und sich vermehren. Wodurch dann diese schlimmen Schmerzen entstehen. Jede Frau empfindet sie ja anders und hat unterschiedliche Probleme damit. Viele Frauen haben Schüttelfrost und Fieber. Männer haben weniger Blasenentzündung, weil ihre Harnröhre viel länger als bei Frauen ist.

Es wurde also festgestellt, dass der Hauptauslöser der Blasenentzündung die Escherichia coli-Bakterien sind, die aus dem Darm in die Blase verschleppt werden. Diese nisten sich dann in der Blasenwand ein und die Antibiotika und das Immunsystem sind dabei machtlos. Gelangt nun noch der Vaginalkeim Gardnerella vaginalis in die Blase, dann wird Escherichia coli reaktiviert und die Blasenentzündung bricht aus. Der Vaginalkeim Gardnerella vaginalis kann nicht in der Blase überleben, aber er weckt Escherichia coli-Baktrien auf, die in der Blasenwand schlummern.

Bei den Experimenten wurden die Mäuse mit den Escherichia coli-Bakterien geimpft und dann nach einiger Zeit die Gardnerella-Keime dazu gegeben. Bei der Hälfte der Mäuse brach dann die Blasenentzündung aus. Bei anderen Bakterien wurden diese Ergebnisse nicht erzielt. Es ist aber nicht klar bestätigt worden, das dies genauso bei Menschen der Fall ist (noch nicht). Es wurden aber nachweislich bei Frauen, die an Blasenentzündung erkrankt waren, auch diese Gardnella-Keime in vermehrtem Masse gefunden.

Was kann man denn nun dagegen tun. Einige deutsche Ärzte haben bestätigt, dass die bei Blasenentzündungen eingesetzen Antibiotika nicht, bzw. nur vorübergehend helfen, dass aber Antibiotika speziell für die Gardnerella vaginalis denkbar ist. Das bedeutet im Klartext, dass eine abschliessende Behandlung heutzutage noch nicht möglich ist. Wir müssen uns weiter quälen.  Wir können nur weiter machen, wie bisher vorbeugen und hoffen, dass es dieses Mal nicht so schlimm wird und das die Wissenschaft bald etwas findet, dass uns wirklich hilft. 

 

Siehe auch:

Blasenentzündung - Schachtelhalmtee

Blasenentzündung - Zystitis

 

 

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