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 Sauerkraut

Bildquelle: Silvio Schulze / pixelio.de

 

 Sauerkraut

 

Ich esse sehr gerne Sauerkraut, weil es einfach schmeckt. Aber Sauerkraut kann noch mehr. Sauerkraut gibt es schon sehr lange. Schon die alten Griechen stellten Sauerkraut her und so hat auch der Pfarrer Sebastian Kneipp die Heilkraft von Sauerkraft gekannt und geschätzt. Die Seeleute in der alten Zeit hatten immer einen ausreichenden Vorrat an Bord und verhinderten damit Skorbut.

Heute wissen wir, das es sehr viel Vitamin C, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Cholin und Milchsäure enthält. Das Sauerkraut selbst und auch der Saft fördern die nützlichen Bakterien im Darm. Die Milchsäure scheidet unerwünschte Stoffwechselprodukte aus und normalisiert den Darm. Das enthaltene Cholin wirkt gegen Leberverfettung. Außerdem enthält es auch sehr viele Ballaststoffe.

Bei regelmäßigem Trinken des Saftes aus der Apotheke, Drogerie, Reformhaus kann Ischias gelindert werden, der Darm kommt in Schwung und Entzündungen der Bronchien werden gelindert.

 

Man kann Sauerkraut natürlich auch selber herstellen. Meine Mutter hatte einen 5 Liter großen Steintopf in dem das Sauerkraut zubereitet wurde. Kann natürlich auch größer sein. Dann das untenstehende Rezept updaten. Der Topf muß besonders gründlich gereinigt, gebürstet, mit heissem Wasser gebrüht und an der Luft getrocknet werden. 

 

Holzfaesser

Bildquelle: Lichtkunst.73 / pixelio.de

 

Zutaten:

  • 5 kg Weißkohl
  • 100 gr. Salz
  • 1 Eßlöffel Wacholderbeeren
  • 500 gr. saure Äpfel

Weißkohl wird fein geschnitten oder gehobelt. Dann schichtweise in den Topf gelegt. Jede Schicht muß einzeln mit einem Holzstampfer oder einer Flasche gründlich eingestampft werden, bis der Saft austritt. Außerdem gesalzen und mit Wacholderbeeren und Apfelscheiben belegt werden. Die oberste Lage mit einem Leinentuch (Geschirrtuch) zudecken. Deckel oder Teller drauflegen und mit einem Feldstein beschweren.

Zur Hauptgärung 8-12 Tage in einen warmen Raum mit 18-20 Grad Celsius stellen, dann kühl lagern. Ideal sind die alten Keller, die genau die richtige Temperatur haben. Während der Hauptgärung erscheinen an der Oberfläche Schaum und Schleim. Man nimmt die Abdeckung heraus, hebt die Verunreinigungen sorgfältig ab. Dann kommt Leintuch, Deckel und Stein nach gründlichem Abwaschen wieder darauf. Dieser Reinigungsvorgang wiederholt sich nach jeder Krautentnahme. Wenn die Flüssigkeit nicht mehr über dem Kraut steht, muß Salzlake nachgegossen werden.

Nach der Hauptgärung kann man den Topf mit Frischhaltefolie zubinden. Es muß auf äusserste Sauberkeit geachtet werden, damit sich keine unerwünschten, schädlichen Bakterien bilden können. Am besten immer mit einer Holzzange nur die oberste Schicht abräumen. Vor dem Verwenden probieren und eventuell waschen, wie auch beim gekauften Sauerkraut. Es kann sehr sauer sein. Durch das Waschen wird die Säure gemildert.

Selbst hergestelltes Sauerkraut ist viel kräftiger wie das gekaufte. Die Industrie stoppt die Milchsäuregärung, blanchiert es und verpackt es in Dosen oder Gläsern, auch stärkere Plastiktüten werden verwendet und pasteurisiert es dann schonend.

Bemerken möchte ich noch, das das eingelegte Sauerkraut bei der Gärung sehr stinkt. Da darf man nicht empfindlich sein.

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