Dankeschön
Den Menschen, die in meinem Leben meine Lehrer waren, die mich geprägt haben.

Licht und Schatten muss es geben,
soll das Bild vollendet sein,
wechseln müssen drum im Leben
tiefstes Leid und höchste Freud.
Frei nach Ludwig Uhland
Danke an Mami
96 Jahre ist sie alt geworden. Dann ging sie über die Lichtbrücke. Sie war noch sehr jung als sie mich bekommen hat. Eigentlich hatte sie für sich eine andere Tochter erwartet. Eine Tochter, die Ballett tanzen kann. Aber dann bekam sie mich. Wie ich noch klein war, war ich fast wie eine Puppe für sie. Hat sich immer einen Jungen gewünscht. Aber trotzdem hat sie mich sehr geliebt. Meine Mami und natürlich auch meine Oma haben mir alles beigebracht, was eine Frau in Bezug auf Haushalt wissen sollte. Denn es herrschte noch die Vorstellung, dass eine Frau nur für den Haushalt und die Kinder zuständig ist. Schon mit 12 Jahren lernte ich backen, kochen, nähen, sticken, stricken, häkeln, stopfen. All das machte mir Spaß. Nur das Putzen war und blieb ein notwendiges Übel. Heute blicke ich auf eine fast 50-jährige Berufstätigkeit zurück. Später als ich älter wurde, hat sie Allels für mich getan, was sie konnte. Ohne ihre Hilfe hätte ich vieles nicht geschafft. Ich liebe Dich. Danke für Deine Liebe, meine geliebte Mama. Ich werde Dich nie vergessen.
Ho‚oponopono
Danke, Du große Seele.
Danke an Papa
Mein Vater war Förster und hat mir die Liebe zur Natur, zu Tieren beigebracht. Du kannst mich im Wald aussetzen und ich finde mich zurecht.
Mein Vater der Freigeist, der aber an die Traditionen und Bänder seiner physischen Familie gebunden war. Obwohl er diese vollkommen ablehnte.
Er war offen, tolerant, konnte aus allem eine wunderbare Geschichte machen und diese erzählen. Die Menschen hörten ihm gerne zu und haben ihn geliebt. Hatte das absolute Gehör. Wenn er eine Melodie gehört hat, konnte er sie spielen. Spielte Posaune und Mundharmonika. Hat mir die Liebe zur Musik, Geschichte, Büchern beigebracht. Er hat mich sehr geprägt. Ich habe ihn sehr geliebt.
Leider ist er schon mit 66 Jahren über die Lichtbrücke gegangen. Ich glaube, dass er es nicht verkraftet hat, ohne seinen geliebten Garten in der Großstadt zu leben.
Einmal hat ihn Herekles-Simon zu mir geführt. Aber er hat nicht mit mir gesprochen. Oder ich konnte ihn nicht hören. Lange Zeit war das so. Ich glaubte, dass ich keinen Kontakt mehr mit ihm habe. Aber dann erfuhr ich, dass er immer an meiner rechten Seite ist, mir hilft und mich beschützt so weit ihm das möglich ist. Ich höre noch heute, wenn ich schwimme seine Worte: ruhig, Tochter ganz ruhig. Mein Papa sagte Tochter zu mir.
Ho’oponopono
Danke, Du große Seele.
Danke an Oma
Geboren 1889 im 19. Jahrhundert. Hat sie mir all die magischen Geschichten ihrer Heimat erzählt. War definitiv in ihrer ersten Ehe mit einem Zauberer verheiratet. Dieser hat sogar das siebte Buch Moses besessen. Er schloss sich in seinem Zimmer ein und las darin. Zauberte er? Wir wissen es nicht. Jedenfalls sagte Oma, dass dann immer schwarze Raben ums Haus flogen. Als er verstarb, hat sie das Buch sofort verbrannt. Hinterher hat man ihr viel Geld dafür geboten. Eine tiefgläubige Frau, aber gleichzeitig eine Spökenkiekerin. Von ihr habe ich die Liebe zu allem Mystischen geerbt. Wurde durch ihr Leben geprägt und hat eine große Selbstliebe gehabt. Aber für ihre Brut hat sie alles getan. Ich habe sie auch sehr geliebt. Ich musste ihr fest versprechen, dass ich zu einer Wahrsagerin gehe.
Viele Jahre vergingen. Dann war ich auf der Esoterikmesse in Stuttgart. Und tatsächlich fand ich dort eine „Wahrsagerin“ und konnte endlich mein Versprechen einlösen. Zehn Jahre nach ihrem Tod hatte ich einen sehr realen Traum von ihr. Ich sagte zu ihr: „Oma, ich dachte, Du wärst tot!“ Und sie antwortete: „Nein! Ich war nur scheintot!“ Herekles-Simon hat mich einmal zu ihr geführt. Sonst keinen Kontakt.
Ho’oponopono
Danke, Du große Seele.
Danke an Tante Irmchen
Eine meiner Lehrerinnen, die mich sehr geprägt hat. Wir waren altersmäßig nur 14 Jahre voneinander getrennt. Habe sie immer als große Schwester angesehen, die ich nie gehabt habe. Auch sie hat mir die Liebe zur Natur weiter gegeben und die Liebe zu Büchern. Mit ihr konnte ich lachen und traurig sein. Ihr menschliches Ich wurde durch den Kampf ums Überleben und dem Ratio geprägt. Leider haben wir uns zuletzt entfremdet. Auch sie ist im neuen Jahrtausend über die Lichtbrücke gegangen.
Ho’oponopono
Danke, Du große Seele.
Danke an all meine Volksschullehrer

An meine Volksschulzeit habe ich keine guten Erinnerungen. Die ersten zwei Jahre ging ich in Thüringen zur Schule. Eine kleine Dorfschule, wir waren ungefähr 10 Kinder und saßen alle in einem Raum. Der Lehrer war sehr streng. Es gab noch die Prügelstrafe und er ließ es mich büßen, dass mein Vater Republikflucht begangen hat.
Danke an meinen ersten Volksschullehrer
Er hat mich gelehrt, wie Menschen, Freunde sein können. Nachdem mein Vater „weg“ war, hat er mich verbal und nonverbal geschlagen und es gegenüber Oma abgestritten. Aber sie wusste es, weil die anderen Kinder es ihr schon erzählt hatten.
Ho’oponopono
Danke. Du große Seele.
Danke an meinen zweiten Volksschullehrer
Auch er hat mich verbal und nonverbal verletzt.
Danke an meinen vorletzten Volksschullehrer
Der vorletzte hat mir gezeigt, wie Lehrer auch sein können. Leider war er der Meinung, Mädchen brauchen keine Mathematik und Geometrie, das ging mir dann auf der Handelsschule und im späteren Leben nach.
Ho’oponopono
Danke, Du große Seele.
Danke an die Mädchen meiner letzten Volksschulklasse
Haben sich auf dem Schulhof um mich versammelt und mich angestarrt, ausgefragt und wegen meiner hochdeutschen Sprache über mich gelacht. Eine hat so getan, als wollte sie Freundschaft mit mir schließen und mich ausgefragt und hat dann auch über mich gelacht. Zum ersten Mal wurde mir gezeigt, wie Frauen auch sein können. Bis dahin war ich nur in gemischten Klassen, in denen sowas nicht möglich war.
Ho’oponopono
Danke, Ihr großen Seelen.
Danke an alle Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulen, die mich unterrichtet haben.
Ho’oponopono
Danke Ihr großen Seelen.
Danke an all meine Chefinnen und Chefs
Letztendlich habe ich gerne gearbeitet. Es gab „gute“ und „schlechte“ Chefs.
Ho’oponopono
Danke Ihr großen Seelen.