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OM MANI PADME HUM (from the side of an old stupa)

© Christopher J. Fynn / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons

 

om mani padme hum 

Ist ein Mantra in Sanskrit das laut Wikepedia dem buddhistischen Bodhisattva des Mitgefühls Avalokiteshvara zugeordnet wird. Es kam schon im 5. Jahrhundert nach Tibet, als dort der König Lha Thothori Nyantsen herrschte. Es ist das älteste und populärste Mantra im tibetischen Buddhismus.

Tibetische Aussprache: Om mani peme hung

 

Bedeutung:

Om

ist nicht durch den Wortsinn sondern durch ihren Klang bedeutsam. Im Hinduismus ist sie auch als eigenstädiges Mantra sehr beliebt.

 

manipadmehum

Die ursprüngliche Bedeutung ist nicht bekannt. Die bekannteste Übersetzung lautet "Juwel im Lotus"

"padme" = Lotus = Reinheit

"Juwel" = Kostbarkeit

 

Einige Interpretationen

" Om Juwel im Lotus"

" Om Juwel und Lotus"

" Om Juwelen-Lotus"

" Om im Juwelen-Lotus"

 

hum

Die abschließende Silbe dient der Bekräftigung und wird manchmal mit "Heil" übersetzt. Auch hier ist nur der Klang von Bedeutung.

Für den tibetischen Buddhismus sind die sechs Silben om mani padme hum der Ausdruck der grundlegenden Haltung des Mitgefühls. Wenn diese rezitiert werden, drückt sich der Wunsch aus, das alle Lebewesen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten befreit werden. Durch das Rezitieren der sechs Silben sollen die angestrebten sechs Vollkommenheiten verwirklicht werden und eine künftige Wiedergeburt in den im Lebensrad dargestellten sechs Daseinsbereichen verhindert werden. Daher kommt auch dem als selbstsilbiges Mantra bekannten om mani padme hum traditionell eine Vorrangstellung zu:

"Keines der vielen, verschiedenartigen Mantras, wie Gewahrseinmantras, Dháranís und geheimen Mantras übertrifft das MANI, das sechs Silben Mantra von Chenrezi."

"DILGO KHYENTSE"

In vielen Erklärungen werden den einzelnen Teilen des Mantras verborgene Bedeutungen gegeben. "Om" oder "Aum" ist dabei der Urlaut durch den unser Universum entstanden ist. Er ist im indischen Raum weit verbreitet. Und findet seine Entsprechung in den von Indien beeinflussten Kulturräumen.

"Hum" ist das Gegenstück dazu, durch den das sichtbare Universum wieder einstürzen wird.

"Mani" wird im tantrisch geprägten tibetanischen Buddhismus als Symbol für das männliche Prinzip aufgefasst.

"Padme", die Lotusblüte ist das Symbol für Reinheit und für das weibliche Prinzip. So gedeutet umfasst "Om Mani Padme Hum" die Welt, nämlich ihre Entstehung, ihr Dasein mit ihren zwei sich durchdringenden Polaritäten sowie ihr Verlöschen.

Dharshan Singh, indischer Poet und Mystiker (1921-1989) deutet das Mantra auf folgende Weise: "Aus dem lotosähnlichen Licht des "Aum" ertönen Donnerschläge". Mani entstammt der Hindumytologie und ist dort eine perlenähnliche Saat, die die Eigenschaft besitzt in der Dunkelheit zu leuchten. Tönendes Licht oder auch leuchtende Melodien stehen in der Mystik für das Licht- und Tonprinzip, die ebenfalls die ersten Offenbarungen Gottes sind. Dieses tönende Licht, das die Form eines Lotus hat, wird am dritten Auge, dem Einzelauge, zehnten Tor oder 6. Shakra zwischen und hinter den Augenbrauen in der Meditation gesehen.

Falls Du noch mehr wissen möchtest ist Wikepedia oder Google eine gute Quelle.

 

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